Datenschutz.
Stand: 12. Oktober 2026
Das Wichtigste in Kürze
- Schülerdaten speichert Teachify verschlüsselt auf deinem Gerät. Klassenlisten liest dein iPhone oder iPad selbst, Diktate wandelt es selbst in Text um.
- Abgleich und Klassenteams sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Teachify kann diese Inhalte nicht lesen. Lesbar sind Konto- und technische Metadaten, die Abschnitt 3 vollständig aufzählt.
- KI nur mit deiner Erlaubnis. Vor jeder Anfrage ersetzt dein Gerät Namen durch Platzhalter und schwärzt erkannte Namen und Gesichter auf Fotos. Verarbeitet werden die Anfragen von OpenAI, auch in den USA. Der Schutz hat Grenzen, die Abschnitt 4 nennt.
- Kein Tracking. Teachify nutzt keine Analyse-, Werbe- oder Trackingdienste und keine Cookies.
- Newsletter nur mit Bestätigung. Er ist freiwillig und läuft über Brevo mit Speicherung in der EU, ohne Öffnungs- und Klickmessung. Abschnitt 13 erklärt die Einzelheiten.
- Für Schulleitungen fasst Abschnitt 11 alles für eine Genehmigung zusammen.
1. Verantwortlicher
Marc-Phillip HansenNelkenweg 14
48565 Steinfurt
Deutschland
E-Mail: info@familyjourney.app
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt, weil die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen. Für alle Fragen zum Datenschutz erreichst du uns unter der oben genannten E-Mail-Adresse.
2. Schülerdaten
Lehrkräfte tragen in Teachify Daten ihrer Schülerinnen und Schüler ein, etwa Namen, Noten, Fehlzeiten, Beobachtungen und Notizen. So schützt Teachify sie:
- Die Datenbank auf dem Gerät ist mit SQLCipher (AES-256) verschlüsselt. Ihr Schlüssel liegt im iOS-Schlüsselbund, gilt nur auf diesem Gerät und ist nur bei entsperrtem Gerät nutzbar.
- Materialfotos und Scans liegen ohne eigene Verschlüsselung im Speicher der App. Für sie gilt die Datenverschlüsselung von iOS; seit Build 50 der App sind sie nur bei entsperrtem Gerät lesbar.
- Fotos von Klassenlisten liest die Texterkennung des Geräts (Apple Vision). Diktate erkennt die Spracherkennung des Geräts; Teachify verlangt dafür die Erkennung auf dem Gerät und bricht sonst ab. Weder die Fotos von Klassenlisten noch Sprachaufnahmen verlassen das Gerät.
- Für den Abgleich zwischen deinen Geräten und für Klassenteams verschlüsselt dein Gerät die Inhalte vor dem Senden (AES-256-GCM). Auf dem Server liegt davon nur Chiffretext. Den Schlüssel haben nur deine Geräte und dein Sicherungscode; ein neues Gerät erhält ihn nur über den Sicherungscode oder eine Kopplung mit einem deiner Geräte.
- An die KI gehen Inhalte nur mit Platzhaltern statt erkannter Namen (Abschnitt 4). Die Zuordnung der Platzhalter kennt nur dein Gerät.
- Vom iCloud- und Geräte-Backup nimmt Teachify sich seit Build 50 der App aus (Abschnitt 6).
Rechtliche Einordnung. Teachify erhält Schülerdaten nur verschlüsselt oder mit Platzhaltern statt Namen und kann sie keiner Person zuordnen. Nach unserer Auffassung verarbeitet Teachify Schülerdaten deshalb nicht im Auftrag von Schulen oder Lehrkräften, und wir schließen dafür keinen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wir stützen uns auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 4. September 2025 (C-413/23 P): Pseudonymisierte Daten sind für einen Empfänger keine personenbezogenen Daten, wenn er die betroffene Person nicht mit vernünftigerweise verfügbaren Mitteln identifizieren kann. Für die Lehrkraft und die Schule bleiben sie personenbezogen. Erkennt der Namensschutz einen Namen nicht, kann er in einer KI-Anfrage stehen (Abschnitt 4). Ob diese Einordnung für eure Schule trägt, entscheidet die Schule.
Welche Schülerdaten du einträgst, entscheidest du als Lehrkraft. Für dienstliche Daten auf privaten Geräten gelten die Regeln deines Landes und deiner Schule, oft mit Genehmigung der Schulleitung.
3. Welche Daten Teachify verarbeitet
| Zweck | Daten | Rechtsgrundlage | Empfänger | Speicherdauer |
|---|---|---|---|---|
| Konto und Anmeldung | Nutzerkennung; bei „Mit Apple anmelden“ E-Mail-Adresse (auch Apples private Weiterleitungsadresse), Vorname und Apple-Kennung; Anmeldesitzungen mit IP-Adresse, technischer App-Kennung (User-Agent) und Zeitpunkten; ohne Anmeldung eine anonyme Gastkennung | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | Supabase Pte. Ltd. (Singapur) als Auftragsverarbeiter, Server in Frankfurt; Apple für die Anmeldung | Konto bis zu seiner Löschung; Sitzungen bis zur Abmeldung oder Kontolöschung; Gastkonten ohne Abo 35 Tage nach der letzten Nutzung |
| Verschlüsselter Abgleich | Verschlüsselte Inhalte, auch Materialfotos und Scans; lesbar: Zeitpunkte, Versionsstände, Größe, Gerätekennung, Gerätemodell und App-Version | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | Supabase (Frankfurt) | Bis zur Löschung des Kontos; bereits zusammengeführte Änderungen 14 Tage; Kopplungscodes gelten 10 Minuten und werden danach gelöscht |
| Klassenteams | Verschlüsselt: Teamname, Aufgaben, Kommentare, Notizen und Schülerkarten. Lesbar: Anzeigename, Rolle und Mitgliedschaft samt Zeitpunkten, öffentliche Geräteschlüssel, Einladungen (nur als Prüfwert, mit dem Namen der einladenden Person), wer welche Aufgabe übernommen, bestätigt oder kommentiert hat, Fälligkeitstag, Uhrzeit und Wichtig-Markierung von Aufgaben sowie wann wer eine Notiz zu welchem Kind geschrieben, freigegeben oder gelesen hat; das Kind steht dort nur als zufällige Kennung | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; nach Kontolöschung für die verbleibenden Beiträge Art. 6 Abs. 1 lit. f (Nachvollziehbarkeit für das Team) | Supabase (Frankfurt); die anderen Mitglieder des Teams | Solange das Team besteht, auch archiviert. Nach einer Kontolöschung wird der Anzeigename spätestens am Folgetag zu „Ehemalige Lehrkraft“; Lesestände und private Zuordnungen des Kontos werden gelöscht |
| KI-Hilfe | Anfragetext mit Platzhaltern statt erkannter Namen und Kontext wie Klassenkürzel, Fach, Schulform, Bundesland und Unterrichtsstil; Fotos mit geschwärzten Namen und Gesichtern, auch dein Stundenplan (aus einem PDF ein Bild ohne dessen Dokumentangaben); keine Sprachaufnahmen, keine Klassenlistenfotos. KI-Ergebnisse und Zwischenstände | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung, jederzeit widerrufbar) | Supabase (Weiterleitung und Aufbewahrung der Ergebnisse); OpenAI Ireland Ltd. als Auftragsverarbeiter, Verarbeitung auch in den USA | Anfragen speichert Teachify nicht. KI-Ergebnisse und Zwischenstände bis zu 30 Tage, verschlüsselt mit einem Schlüssel des Servers. OpenAI bis zu 30 Tage zur Missbrauchserkennung, Zwischenspeicher für wiederkehrende Anweisungen bis zu 24 Stunden |
| KI-Kontingent und Abrechnung | Nutzerkennung, Punktestand und Buchungen, Kosten je Anfrage, Monat, Woche und Aufgabe, Prüfsumme der Anfrage, Zähler je Minute und Tag; keine Inhalte | Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO | Supabase (Frankfurt) | Buchungen bis zur Löschung des Kontos; Monats- und Aufgabenkosten 13 Monate, Wochenkosten 5 Wochen, Zähler höchstens 2 Tage. Kostenbelege je Anfrage (Modell, Tokens, Kosten) 13 Monate; zählen sie auf gekaufte KI-Punkte oder deinen noch laufenden Gratis-Start, bis zur Löschung des Kontos und danach ohne Kontobezug höchstens 13 Monate nach der Anfrage. Die Kennung der Anfrage bei OpenAI darin höchstens 35 Tage |
| Abo und Käufe | Kauf- und Abo-Kennungen von Apple, Produkt, Laufzeit, Status; Prüfsumme der ursprünglichen Kaufkennung; Käufe von KI-Punkten mit ihren Kauf-Kennungen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO | Apple (Zahlung, eigener Verantwortlicher); Supabase (Frankfurt) | Abo-Daten bis zur Löschung des Kontos; Apple-Benachrichtigungen 47 Stunden. Ohne Kontobezug und ohne Frist bleiben die Prüfsumme der ursprünglichen Kaufkennung, damit du ein laufendes Abo wiederherstellen kannst, und je Kauf von KI-Punkten die Prüfsumme seiner Kauf-Kennung mit Einlöse- und Erstattungsstand, damit derselbe Kauf nicht in einem anderen Konto noch einmal eingelöst wird. Die Kauf-Kennungen selbst löscht Teachify mit dem Konto |
| Kontolöschung | Auftragskennung, Status, Prüfwert | Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO | Supabase (Frankfurt) | 30 Tage nach Abschluss |
| App-Updates | IP-Adresse, App-Version, Gerätetyp und Betriebssystem, zufällige Installationskennung | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (sichere, aktuelle App) | Expo (650 Industries, Inc., USA) als Auftragsverarbeiter; für zusammengefasste Auswertungen von Geräteangaben (z. B. IP-Adresse) zusätzlich als eigener Verantwortlicher | Nach den Löschfristen von Expo |
| Frage „Wie hast du von Teachify erfahren?“ | Deine Antwort und der Tag, ohne Kennung | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO | Supabase (Frankfurt) | Ohne Frist, ohne Personenbezug |
| Server-Protokolle | IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Schnittstelle, Fehlercodes | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Sicherheit und Betrieb) | Supabase (Frankfurt) | Höchstens 7 Tage |
| Diese Website | IP-Adresse und technische Angaben deines Browsers | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Sicherheit der Website) | GitHub (USA), Anbieter von GitHub Pages | Nach den Löschfristen von GitHub |
| Newsletter | E-Mail-Adresse, freiwillig Vorname; Zeitpunkt und IP-Adresse von Anmeldung und Bestätigung, Wortlaut der Einwilligung | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung); Nachweis der Einwilligung: lit. c i. V. m. Art. 7 Abs. 1 DSGVO; Sperrliste: lit. f | Sendinblue SAS (Brevo), Paris, als Auftragsverarbeiter | Bis zur Abmeldung; unbestätigte Anmeldungen 30 Tage; Sperrliste bis zu 3 Jahre |
| Anfragen per E-Mail | Deine E-Mail-Adresse und Nachricht | Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO | E-Mail-Anbieter des Verantwortlichen | Bis die Anfrage erledigt ist, danach nach gesetzlichen Aufbewahrungsfristen |
| Rückmeldungen und Wünsche in der App | Dein Text oder Diktattext (das Diktat erkennt dein Gerät, eine Audiodatei wird nicht gesendet), vorher ersetzt dein Gerät Schülernamen aus deinen Klassenlisten durch Kürzel; Art der Rückmeldung, Text oder Diktat, Plattform, App-Version und Build, deine Konto-Kennung, Eingangszeit; freiwillig deine E-Mail-Adresse für Rückfragen, nur wenn du sie angibst | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Teachify verbessern; bei angegebener E-Mail-Adresse: dir auf Rückfragen zu deinem Beitrag zu antworten) | Supabase (Rechenzentrum Frankfurt) | 12 Monate nach Eingang; mit deinem Konto sofort |
4. KI-Hilfe
Teachify fragt dich vor der ersten KI-Anfrage, ob du die KI-Hilfe erlaubst. Ohne deine Erlaubnis sendet Teachify nichts an die KI. Die Erlaubnis gilt für das Gerät, auf dem du sie gibst. Du widerrufst sie jederzeit in der App unter Einstellungen › Datenschutz; laufende Anfragen brechen dann ab.
Vor jeder Anfrage schützt dein Gerät die Daten:
- Namen aus deinen Klassenlisten werden zu Platzhaltern wie S1 und S2: der ganze Name unabhängig von Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen, Bindestrich und Umlautschreibung („Mueller“), als „Vorname Nachname“ und „Nachname, Vorname“; der Vorname allein in der Schreibweise der Liste, mit großem Anfangsbuchstaben oder in Großbuchstaben, jeweils auch im Genitiv. Im Unterrichtsstil schützt das Gerät deine eigenen Worte; die festen Auswahlpunkte bleiben stehen.
- Andere Namen, die das Gerät mit Apples Sprachverarbeitung auf dem Gerät (NaturalLanguage) als Personennamen erkennt, und Namen nach „Frau“ oder „Herr“ werden zu Platzhaltern wie P1 und P2.
- Auf Fotos schwärzt das Gerät Wörter, die zu einem Namen deiner Klassenlisten passen oder als Personenname erkannt werden, und Gesichter, die die Bilderkennung des Geräts (Apple Vision) findet, mit einem breiten Rand für Haare und Kinn, bevor das Bild gesendet wird. Fotos werden dabei neu gespeichert, ohne Ortsangaben und andere Metadaten. Scheitert die Erkennung, sendet Teachify das Foto nicht.
- Auch deinen Stundenplan behandelt das Gerät so. Ein PDF wandelt es vorher auf dem Gerät in ein Bild um, höchstens zwei Seiten; die Dokumentangaben des PDFs, etwa Autor und Titel, gehen nicht mit. Kürzel von Kolleginnen und Kollegen, die nicht als Namen erkennbar sind, und der Name deiner Schule können sichtbar bleiben.
- In die Antwort setzt erst dein Gerät die Namen wieder ein.
Grenzen des Schutzes. Handschrift, Spitznamen, ungewöhnliche Schreibweisen und einen klein geschriebenen Vornamen allein erkennt das Gerät nicht immer, ebenso kleine, verdeckte oder abgewandte Gesichter. Platzhalter verdecken Namen, aber nicht jeden Zusammenhang. Schreib deshalb keine Gesundheitsangaben oder andere sehr persönliche Einzelheiten in KI-Anfragen und fotografiere keine Personen. Ältere App-Versionen schwärzen keine Gesichter, senden deinen Stundenplan ungeschwärzt und ein PDF unverändert; aktualisiere Teachify deshalb.
Die Anfragen verarbeitet OpenAI in unserem Auftrag. Vertragspartner ist die OpenAI Ireland Ltd. (Dublin); verarbeitet wird auch bei der OpenAI OpCo, LLC in den USA. Teachify sendet OpenAI keine Kennung von dir und lässt Anfragen dort nicht für einen späteren Abruf speichern. OpenAI nutzt die Daten nicht zum Training und speichert sie bis zu 30 Tage, um Missbrauch zu erkennen.
Teachify speichert deine Anfragen nicht. Die KI-Ergebnisse bewahrt Teachify bis zu 30 Tage auf, damit ein bezahltes Ergebnis nicht verloren geht und du es wieder öffnen kannst. Sie liegen verschlüsselt mit einem Schlüssel des Servers in Frankfurt und enthalten die Platzhalter statt der erkannten Namen. Löschst du dein Konto, löscht Teachify sie mit ihm.
KI-Ergebnisse sind Vorschläge: Prüfe sie, bevor du sie verwendest. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO trifft Teachify nicht.
5. Berechtigungen auf deinem Gerät
- Kamera und Fotos: für Klassenlisten (Auswertung auf dem Gerät), Material-Scans und den Stundenplan-Import (vor einer KI-Anfrage geschwärzt) und die Kopplung deiner Geräte per QR-Code. Zum Sichern von Bildern in deiner Mediathek, etwa deines Sicherungscodes.
- Mikrofon und Spracherkennung: für Diktat und Sprachnotizen. Die Aufnahme wird auf dem Gerät in Text umgewandelt und danach gelöscht.
- Face ID oder Touch ID: nur für die App-Sperre, wenn du sie einschaltest.
- Mitteilungen: Erinnerungen plant die App auf dem Gerät; es gibt keinen Push-Dienst.
Standort, Kontakte und Kalender fragt Teachify nicht ab.
6. Dein Gerät und Backups
- iCloud- und Geräte-Backup: Seit Build 50 der App markiert Teachify seine Datenbank, Materialfotos und Scans für iOS als vom Backup ausgenommen, in iCloud wie auf dem Computer. Apple beschreibt diese Markierung als Vorgabe an das System, nicht als Garantie. Deshalb verlassen die Schlüssel der Datenbank und des Abgleichs das Gerät nicht (iOS-Schlüsselbund, „nur dieses Gerät“): Gelangen sie trotzdem in ein Backup, bleibt die Datenbank verschlüsselt und öffnet sich auf einem anderen Gerät höchstens mit deinem Sicherungscode; Materialfotos und Scans lägen dann unverschlüsselt darin. Auf ein neues Gerät kommen deine Daten über den verschlüsselten Abgleich, mit dem Sicherungscode oder einem verbundenen Gerät; ohne Konto gibt es diesen Weg nicht. Backups von vor Build 50 können Teachify noch enthalten, bis sie ersetzt oder gelöscht werden. Wer ganz sicher gehen will, schaltet Teachify zusätzlich in den iCloud-Backup-Einstellungen aus.
- Sicherungscode: Er ist der Schlüssel zu deinem Abgleich. Kopierst du ihn oder sicherst ihn als Bild in Fotos, kann er über die Zwischenablage oder iCloud-Fotos auf andere Geräte gelangen. Bewahre ihn wie ein Passwort auf.
- Mitteilungen: Der Text einer Erinnerung steht auf dem Sperrbildschirm, solange du die Vorschau in den iOS-Einstellungen nicht auf „Wenn entsperrt“ stellst.
- App-Umschalter und App-Sperre: Im App-Umschalter verdeckt Teachify seinen Inhalt. Mit der App-Sperre fragt Teachify beim Öffnen nach Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode.
- Absturzberichte sendet nur iOS selbst an Apple und nur, wenn du das in den iOS-Einstellungen erlaubt hast.
7. Übermittlung in Drittländer
Die Server von Supabase stehen in Frankfurt; Vertragspartner ist die Supabase Pte. Ltd. in Singapur. OpenAI verarbeitet auch in den USA, Expo und GitHub sitzen in den USA; Expo und GitHub sind nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Die Übermittlung stützt sich auf die EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO), die Bestandteil der Auftragsverarbeitungsverträge sind, und, soweit der Anbieter zertifiziert ist, auf das EU-US Data Privacy Framework (Art. 45 DSGVO). An OpenAI gehen Anfragen nur mit Platzhaltern statt erkannter Namen.
8. Pflicht zur Bereitstellung
Du kannst Teachify ohne Anmeldung nutzen, dann ohne Abgleich zwischen Geräten und ohne Klassenteams; ein anonymes Gastkonto legt Teachify nur an, wenn du ohne Anmeldung etwas kaufst oder einen Kauf wiederherstellst. Für Abgleich und Klassenteams ist die Anmeldung mit Apple nötig. Die KI-Hilfe ist freiwillig; ohne sie stehen alle Funktionen ohne KI weiter zur Verfügung.
9. Löschen und Export
- Export: Unter Einstellungen › Daten & Rechtliches exportierst du deine Daten als unverschlüsselte Datei, ohne Fotos und Teamdaten; KI-erzeugte Inhalte enthält der Export nur mit Pro. Auskunft über alle Daten nach Art. 15 DSGVO bekommst du jederzeit per E-Mail.
- Klassen und Schuljahre: Eine Klasse löschst du beim Bearbeiten der Klasse; ein einzelnes Kind streichst du dort aus der Namensliste. Ein abgeschlossenes Schuljahr löschst du unter Einstellungen › Archiv. Mit den Kindern löscht Teachify ihre Noten, Beobachtungen, Anwesenheiten, Texte zu ihnen, Kopien davon im Verlauf und in der Sicherung des letzten Schuljahreswechsels, auch auf deinen anderen Geräten. Aus dem verschlüsselten Abgleich entfernt Teachify den Inhalt, wenn das Gerät, auf dem du löschst, die Version ab dem 10. Oktober 2026 hat; früher oder auf einer älteren Version Gelöschtes bleibt dort verschlüsselt und verborgen, bis du dein Konto löschst. Automatisch löscht Teachify Schülerdaten nicht.
- Konto: Unter Einstellungen › Konto › Konto löschen › Endgültig löschen entfernst du dein Konto endgültig. Teachify löscht dann dein Konto, den Abgleich, deine Dateien, die KI-Ergebnisse, die Zähler und die Abo-Zuordnung, widerruft die Anmeldung bei Apple und setzt die App auf diesem Gerät zurück. Was ohne Kontobezug bleibt und was in Klassenteams geschieht, steht in Abschnitt 3. Ein Abo kündigst du in den Apple-Abo-Einstellungen.
- Gerät: Abmelden löscht nichts auf dem Gerät. Löschst du die App, sind ihre Daten auf diesem Gerät gelöscht; ein Backup von vor Build 50 kann sie noch enthalten.
10. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Schreib uns dafür an info@familyjourney.app.
Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, etwa bei der für uns zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW), Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf, www.ldi.nrw.de.
11. Für Schulleitungen
Dieser Abschnitt fasst zusammen, was eine Schulleitung für die Genehmigung dienstlicher Daten auf privaten Geräten braucht. Er ersetzt keine Rechtsberatung; welche Regeln gelten, bestimmt euer Land (in Nordrhein-Westfalen § 2 Abs. 2 VO-DV I mit dem Genehmigungsformular des Schulministeriums).
Rollen. Für die Schülerdaten, die eine Lehrkraft in Teachify führt, sind Lehrkraft und Schule verantwortlich. Teachify ist ein Werkzeug auf ihrem Gerät und verantwortlich für die Konto-, Abo- und Kontingentdaten der Lehrkraft. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Schulen schließt Teachify nicht (Begründung in Abschnitt 2).
Technische und organisatorische Maßnahmen.
- Schülerdaten nur auf dem Gerät der Lehrkraft, in einer mit SQLCipher (AES-256) verschlüsselten Datenbank, Schlüssel im iOS-Schlüsselbund, nur auf diesem Gerät und nur entsperrt nutzbar; Zugriffsschutz über die Gerätesperre, auf Wunsch zusätzlich App-Sperre mit Face ID, Touch ID oder Gerätecode; Inhalt im App-Umschalter verdeckt.
- Datenbank, Materialfotos und Scans vom iCloud- und Geräte-Backup ausgenommen (Vorgabe an iOS, seit Build 50); die Schlüssel liegen nur auf dem Gerät; Materialfotos sind mit Gerätecode nur bei entsperrtem Gerät lesbar.
- Texterkennung von Klassenlisten und Spracherkennung nur auf dem Gerät.
- Abgleich und Klassenteams Ende-zu-Ende-verschlüsselt (AES-256-GCM); der Server in Frankfurt speichert davon nur Chiffretext.
- KI nur nach Einwilligung, nur mit Platzhaltern statt erkannter Namen und mit geschwärzten Namen und Gesichtern auf Fotos; scheitert der Schutz, sendet Teachify nichts.
- Zugriffsregeln auf jeder Server-Tabelle (Row Level Security); Gastkonten ohne Zugriff auf Abgleich und Dateien; Server-Funktionen protokollieren keine Inhalte.
- Keine Analyse-, Werbe- oder Trackingdienste, keine Weitergabe an Dritte zu eigenen Zwecken.
- Datenexport, Löschen von Klassen und abgeschlossenen Schuljahren und endgültige Kontolöschung in der App; Löschfristen auf dem Server laut Abschnitt 3.
Cloud-Backups. Das NRW-Genehmigungsformular schließt Backups dienstlicher Daten in Cloud-Dienste ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung aus und nennt ausdrücklich Systembackups mobiler Geräte. Seit Build 50 der App nimmt Teachify sich selbst vom iCloud- und Geräte-Backup aus. Apple garantiert den Ausschluss nicht; die Datenbank öffnet sich aus einem Backup auf einem anderen Gerät aber nur mit dem Sicherungscode, weil ihre Schlüssel das Gerät nicht verlassen. Wer ganz sicher gehen will, schaltet Teachify zusätzlich in den iCloud-Backup-Einstellungen aus.
Datensparsamste Nutzung. Ohne Anmeldung (kein Abgleich), mit ausgeschalteter KI, ohne Klassenteams und ohne iCloud-Backup für Teachify verlässt keine Schülerangabe das Gerät, außer die Lehrkraft teilt oder exportiert sie selbst.
Löschfristen. In Nordrhein-Westfalen sind Schülerdaten auf privaten Geräten ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres zu löschen, in dem die Lehrkraft das Kind nicht mehr unterrichtet, samt Backups. Teachify löscht Schülerdaten nicht automatisch: Die Lehrkraft löscht Klassen oder abgeschlossene Schuljahre in der App (Abschnitt 9).
Restrisiken, offen benannt. Der Schutz erkennt nicht jeden Namen und nicht jedes Gesicht (Abschnitt 4). Materialfotos liegen auf dem Gerät ohne eigene Verschlüsselung der App; beachtet iOS den Backup-Ausschluss nicht, gelangen sie ins Backup. In Klassenteams sieht der Server, wer wann was tut (Abschnitt 3). KI-Ergebnisse liegen bis zu 30 Tage mit Platzhaltern auf dem Server und wären mit dessen Schlüssel lesbar. Updates kommen über Expo.
Auf Anfrage schicken wir unser Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, die technischen und organisatorischen Maßnahmen und das Löschkonzept: info@familyjourney.app.
12. Hosting der Website
Die Website teachify-studio.de und diese Rechtstexte unter marccc127.github.io liegen bei GitHub Pages, einem Dienst der GitHub, Inc., 88 Colin P. Kelly Jr. Street, San Francisco, CA 94107, USA, einer Tochter der Microsoft Corporation. Rufst du eine Seite auf, verarbeitet GitHub deine IP-Adresse und technische Angaben deines Browsers, etwa Browsertyp, Betriebssystem und Zeitpunkt. Das ist nötig, damit die Seite ausgeliefert werden kann und sicher bleibt.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren und zuverlässigen Website (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). GitHub ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung in die USA stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Wie lange GitHub die Daten speichert, richtet sich nach den Löschfristen von GitHub. Mehr dazu: Datenschutzerklärung von GitHub.
13. Newsletter
Mit unserem Newsletter bekommst du Unterrichtsideen, Hinweise auf kostenloses Material und Neuigkeiten zu Teachify. Er ist freiwillig und unabhängig von der App. Du kannst Teachify ohne Newsletter nutzen.
- Daten: Pflicht ist nur deine E-Mail-Adresse. Freiwillig ist dein Vorname, wenn das Formular danach fragt. Bei Anmeldung und Bestätigung speichern wir außerdem Zeitpunkt, IP-Adresse und den Wortlaut der Einwilligung.
- Rechtsgrundlage: Wir versenden den Newsletter nur mit deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die Protokollierung der Anmeldung stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO, weil wir die Einwilligung nachweisen müssen.
- Bestätigung (Double-Opt-In): Nach dem Absenden des Formulars bekommst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn du ihn anklickst, nehmen wir dich in den Verteiler auf. So kann sich niemand mit fremder Adresse anmelden. Bestätigst du nicht, löschen wir die Anmeldung nach spätestens 30 Tagen.
- Versanddienst: Für Anmeldung und Versand nutzen wir Brevo der Sendinblue SAS, 106 boulevard Haussmann, 75008 Paris, Frankreich, als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO); ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung besteht. Brevo speichert die Daten in der EU. Mehr dazu: Datenschutzerklärung von Brevo.
- Keine Öffnungs- und Klickmessung: Die Messung von Öffnungen und Klicks ist bei Brevo ausgeschaltet. Wir sehen also nicht, ob du einen Newsletter öffnest oder welche Links du anklickst. Brevo erfasst technisch nur, ob eine E-Mail zugestellt werden konnte. Schalten wir die Messung später ein, holen wir vorher deine gesonderte Einwilligung ein und passen diese Erklärung an.
- Abmelden: Du kannst deine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, über den Abmeldelink am Ende jedes Newsletters oder per E-Mail an info@familyjourney.app. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bis zum Widerruf bleibt davon unberührt.
- Speicherdauer: Deine Daten speichern wir, solange du den Newsletter beziehst. Nach der Abmeldung löschen wir deine Adresse aus dem Verteiler. Damit wir dir nicht versehentlich wieder schreiben und deine frühere Einwilligung nachweisen können, bewahren wir Adresse und Anmeldeprotokoll bis zu drei Jahre in einer Sperrliste auf (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; regelmäßige Verjährungsfrist nach § 195 BGB). Du kannst dem widersprechen, wenn dein Interesse überwiegt.
- Pflicht zur Angabe: Die E-Mail-Adresse brauchen wir nur für den Newsletter. Ohne sie können wir dir keinen Newsletter schicken; weitere Folgen hat das nicht.
14. Änderungen
Ändert sich die App so, dass diese Erklärung nicht mehr stimmt, passen wir sie an. Es gilt die hier veröffentlichte Fassung.